Thursday, February 3, 2011

Riesenapplaus für opulente Inszenierung der Barockoper „Die großmütige Tomyris“ am Gießener Stadttheater

„Reizend, gesanglich souverän und bei den Koloraturen ebenfalls eine Könnerin fühlt sich Carla Maffioletti in der Rolle der Meroe, die sich als Wahrsagerin an den Hof einschleicht, offensichtlich pudelwohl. Als ihr Vertrauter Latyrus setzt Haus-Tenor Alexander Herzog mit markanter Stimme einige humorige Akzente.“
(Thomas Schmitz-Albohn – Giessener Anzeiger 21.09.2010 )

Stadttheater Gießen, Hoffmanns Erzählungen - Carla Maffioletti als Olympia


„Gesteuert wurde sie von einem altmodischen und heftig blinkenden Computer, auf dessen Bildschirm auch ihr Gesicht zu sehen war. Ihre Arie sang sie auf Französisch. Immer mal wieder zeigte sie viel Bein dabei, wackelte mit dem Po und den Schultern. Richtig sexy. Und dazu noch hervorragender Koloraturgesang. Wenn sie schwächelte, lief auch ihr Gesicht auf dem Bildschirm durch, und ihre Mine verzerrte sich. Auf ihre Melodie setzte sie ein paar gelungene ganz hohe Falsett-Töne drauf, wie ich sie noch nie gehört hatte. Es gab lang anhaltenden und heftigen Applaus, so dass ich schon an ein da capo dachte. Der Applaus hätte das gerechtfertigt. Die Schau war noch nicht vorbei. Als Hoffmann sie verliebt ansang, begann sie zu strippen und stand schließlich in einem hautfarbenen Korsett aus den fünfziger Jahren und in roten Schuhen da. Da dachte man doch an den englischen Film The Red Shoes aus der gleichen Zeit. Dann zerstörte der erboste Coppelius den Computer. Korsett kam nun mit Brautschleier wieder herein und tanzte mit dem begeisterten Hoffmann zum Walzer gar nicht stilgemäß einen Jive. Die Olympia von Gießen war die schauspielerisch beste seit langem, und der Gesang dazu ganz hervorragend” (Gerhart Wiesend 20. März 2010)

Contessa schenkt Slaven die Freiheit


Interviewed by Manfred Merz - Gießener Allgemeine 29.02.2011)

Freiheitskampf in Fortissimo: „Lo Schiavo“ des brasilianischen Komponisten Carlos Gomes in deutscher Erstaufführung


„Die Gießener Aufführung ist vor allem ein Fest der großen Stimmen: Prickelnd und klar wie der Champagner in ihrem Glas ist der Gesang von Carla Maffioletti als Gräfin. Die brasilianische (!) Sopranistin bezaubert wieder alle mit ihrem Charme und ihrer leicht geführten Stimme. Hinter den virtuosen Koloraturen lässt sie aber die echten, tiefen Gefühle einer liebenden Frau durchblicken. „
(Thomas Schmitz-Albohn Gießener Anzeiger 31.01.2011)

Im Stadttheater: Bravos für 120 Jahre alte Neuentdeckung

Im Stadttheater: Bravos für 120 Jahre alte Neuentdeckung


„Mimisch unerreicht bleibt Carla Maffioletti als Contessa. Die einzige gebürtige Brasilianerin auf der Bühne spielt eine Französin - und das mit sichtlichem Spaß. Ihr Koloratursopran erklang wie immer ungewöhnlich rein, ihr Timbre ist so fein und perlend wie die Blubberbläschen des Champagners, den sie als Contessa schlürfte.“
(Manfred Merz – Gießener Allgemeine 31.01.2011)

Die Großmütige Tomyris

"Carla Maffioletti brillierte mit perlend silbrigen Koloraturen und verlieh der persischen Prinzessin zauberhaft mädchenhaftes Profil."
(G. Schunk- Opernglas November 2010)

Lustige Witwe – Hauskräfte mit Großartige Leistung


„Köstlich ist Carla Maffioletti als Valencienne, die amourös erregte Gattin des Barons Mirko. Ihr schöner klarer Sopran und ihre präzise Artikulation setzen gemeinsam mit ihrer darstellerischen Verve nur Glanzpunkte; zudem ist ihr Humor ganz reizend. … Und im Duo spielen Maffioletti und Herzog hervorragend humorvoll zusammen.“
(Heiner Schultz – Giessener Anzeiger 8 Dezember 2010)

Bayreuth-Stipendiaten stellen sich vor


… “die Koloratursopranistin Carla Maffioletti in der sich allerdings italienisches uns sudamerikanischen Temperament zu einem unwiderstehlichen Charme vereinigen. Nach der frivolen Arie der Zerbinetta „Als ein Gott kam jeder gegangen“ aus Strauss‘ “Ariadne auf Naxos “interpretierte sie Schuberts „Hirt auf dem Felsen“, gemeinsam mit Christian Claus, einem Stipendiaten aus dem vergangenen Jahr, der den Klarinettentpart aufs Nuancenreichste durchgestaltete. Im Mittelteil gelang es den beiden, das Gedicht von Karl August Varnhagen von Ense auf die Ebne einer metaphysischen Aussage zu heben. Dies gehörte ohne Zweifel zu den intensivsten Momenten des Abends.“ (Doris Kösterke - Wiesbadner Kurier 22 November 2010)